Milliarden Zugangsdaten im Internet aufgetaucht – was Sie jetzt tun sollten

by 1Password
June 20, 2025 - 3 min
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Rund 16 Milliarden Login-Zugangsdaten sind online aufgetaucht und könnten Dienste wie Apple, Google, Facebook und viele weitere betreffen. Erfahren Sie, wie Sie prüfen können, ob Ihre Daten betroffen sind – und welche Maßnahmen Ihre Konten jetzt schützen.
Auch wenn es sich nach aktuellen Erkenntnissen überwiegend um bereits bekannte Daten aus früheren Sicherheitsvorfällen handelt, zeigt dieser Vorfall erneut, wie groß die Risiken kompromittierter Zugangsdaten im Internet sind.
Ein Grund zur Panik besteht nicht. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, warum dieses Thema relevant ist.
Wenn Sie Passwörter mehrfach verwenden oder Ihre Zugangsdaten seit längerer Zeit nicht geändert haben, könnten Ihre Konten gefährdet sein. Die gute Nachricht: Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie sich und Ihre Daten effektiv schützen.
Bevor wir uns konkrete Schritte ansehen, hier eine kurze Zusammenfassung des Vorfalls.
Was Sie tun sollten, wenn Ihre Zugangsdaten geleakt wurden
Wenn Sie ein Konto bei einem der betroffenen Dienste besitzen oder Passwörter mehrfach verwenden, sollten Sie möglichst schnell handeln.
Wichtige Sofortmaßnahmen sind:
Passwörter sofort ändern. Ändern Sie das Passwort für alle betroffenen Konten. Verwenden Sie dabei ein neues, starkes und einzigartiges Passwort.
Passwörter nicht mehrfach verwenden. Die Wiederverwendung von Passwörtern ist eines der größten Sicherheitsrisiken. Wird ein Passwort geleakt, sind automatisch mehrere Konten gefährdet.
Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Aktivieren Sie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) überall dort, wo sie verfügbar ist. Dadurch benötigen Angreifer zusätzlich zum Passwort einen zweiten Sicherheitsfaktor.
Passkeys nutzen. Wo möglich, können Passkeys verwendet werden. Diese nutzen biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung und ersetzen klassische Passwörter.
Passwortmanager verwenden. Ein Passwortmanager hilft Ihnen dabei, starke und einzigartige Passwörter für jedes Konto zu erstellen und sicher zu speichern.
Warum Datenlecks heute so häufig sind
Viele moderne Angriffe zielen nicht mehr direkt auf große Unternehmen ab, sondern auf den menschlichen Faktor.
Sogenannte Infostealer-Malware kann Zugangsdaten direkt von:
privaten Computern
ungeschützten Anwendungen
Browsern
Cloud-Tools
Das bedeutet: Selbst ohne direkten Angriff auf einen Dienst können Zugangsdaten kompromittiert werden.
Deshalb reicht es heute nicht mehr aus, sich allein auf Passwörter zu verlassen. Effektive Sicherheit erfordert mehrere Schutzebenen, gute Sicherheitsgewohnheiten und zuverlässige Tools.
Wie 1Password helfen kann
Angesichts der steigenden Zahl von Datenlecks ist es fast unvermeidlich, dass irgendwann einige Zugangsdaten kompromittiert werden.
Deshalb sollte der Schutz Ihrer Konten über das bloße Merken von Passwörtern hinausgehen.
Mit 1Password können Sie:
Zugangsdaten mit starker Verschlüsselung schützen
Jedes Konto wird durch zwei Sicherheitsebenen geschützt: Ihr Account-Passwort und einen Secret Key, der nur auf Ihrem Gerät erzeugt wird.
Ihre Daten sicher speichern
Im Gegensatz zu Browser-Speichern werden Ihre Daten bei 1Password sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand verschlüsselt.
Sicherheitsprobleme früh erkennen
Die Funktion Watchtower überwacht Ihre gespeicherten Zugangsdaten und informiert Sie über:
bekannte Datenlecks
schwache Passwörter
wiederverwendete Passwörter
Mehr als nur Passwörter schützen
Neben Passwörtern können Sie auch Passkeys, SSH-Keys, API-Tokens, Dokumente und andere sensible Daten sicher verwalten.
Ihre gesamte digitale Identität organisieren
Alle wichtigen Zugangsdaten werden an einem sicheren Ort gespeichert – und sind auf allen Ihren Geräten verfügbar. Digitale Sicherheit funktioniert am besten nach einem einfachen Prinzip: Vorbeugen ist einfacher als Schaden beheben. Ein gutes Passwortmanagement kostet wenig Zeit – kann aber verhindern, dass Ihre digitale Identität kompromittiert wird.